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Im Human Design sind die Zentren (oder Energiezentren) Teil unseres inneren Schaltplans. Sie sind das, was in der Chakrenlehre die Chakren sind. Hier sieht man, auf welche Weise Energien durch unser System geleitet werden, wo wir festgelegte Handlungsmuster besitzen und wo wir offen für äußere Einflüsse sind, wo wir Energie aufnehmen und wo wir Energie abgeben. Die Art der Vernetzung unter den 9 Zentren definiert unseren Typ (Energietyp), unsere Strategie und innere Autorität.

Jedes Zentrum hat seine eigene Aufgabe, auf die wir im Einzelnen eingehen werden. Dazu gibt es jedoch auch Gruppen von Zentren, die bestimmte Eigenschaften haben:

(Klicke ein Zentrum an, wenn Du sofort dorthin springen willst.)

3 Bewusstseinszentren:

1 Identitätszentrum:

2 Druckzentren:

1 Manifestationszentrum:

Die 9 Human Design Zentren im Einzelnen

Wurzelzentrum

WurzelzentrumDas Wurzelzentrum ist gleichzeitig ein Druck- und ein Motorzentrum. Sein Thema ist das Überleben. Es liefert uns die Energie, aber auch den Druck, um alles zu tun, damit unser Überleben gesichert ist.

Der Anblick des berühmten Säbelzahntigers lässt dieses Zentrum das Adrenalin bereitstellen, welches wir für die sofortige Reaktion benötigen. Explosionsartig können wir aus dem Schlaf heraus in die totale Leistungsbereitschaft gehen, kämpfen oder fliehen.

Aber auch der Druck, andere Grundbedürfnisse zu bedienen, wie Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Kleidung, Rückzugsmöglichkeiten oder Schutz kommt aus dem Wurzelzentrum. Der Umgang mit Stress wird hier geregelt, der sich dadurch ergibt, wie auch aus Situationen, die neu für uns sind und Anpassung erfordern, die Kraft um Hindernisse zu überwinden. Auch der berufliche Überlebenskampf und der Drang nach persönlicher Weiterentwicklung sind hier verortet. Welche Bedürfnisse uns besonders wichtig sind, wird dadurch definiert, welche Kanäle und Tore in diesem Zentrum aktiv sind.

Wenn das Wurzelzentrum im Gleichgewicht ist, dann fließt unsere Lebensenergie; wir fühlen uns lebendig und ausgeglichen. Herrscht hier ein Ungleichgewicht, dann können Druck und Stress drohen uns zu überwältigen.

Ein definiertes Wurzelzentrum ist dafür ausgelegt, mit Druck und Stress gut umgehen zu können. Diese Menschen können in stressbehafteten Berufen arbeiten, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen, wie z.B. bei der Feuerwehr, bei der Polizei, im Krankenhaus oder auch als Manager.

Ist das Wurzelzentrum offen, dann ist seine Arbeitsweise nicht festgelegt. Wir sind dann offen für Stress und Druck aus der Umgebung, den wir schnell für unseren eigenen halten können. Das kann dazu führen, dass wir versuchen dieser Gefühle durch ständige Aktivität Herr zu werden – bis zur totalen Erschöpfung. Das Lernfeld ist hier, sich den äußeren Stress nicht zu eigen zu machen, um gesund zu bleiben.

Sakralzentrum

SakralzentrumDas Sakralzentrum ist ein Motorzentrum und stellt permanent Energie zur Verfügung für “fruchtbare” Schaffenskraft. Dies gilt sowohl für Arbeit wie auch für Sexualität und Fortpflanzung. Dieses Zentrum definiert die Generatoren und Manifestierenden Generatoren, die aus diesem Zentrum ihre Kraft und Ausdauer erhalten und zusammen (mit etwa 70%) den Großteil der Weltbevölkerung ausmachen.

Diese Energietypen können also permanent tun und schaffen, ohne daran Schaden zu nehmen. Doch hierfür gibt es eine Bedingung: Generatoren und MGs müssen sich das “Okay” von ihrem Sakralzentrum einholen, damit die Energie für die entsprechende Tätigkeit auch zur Verfügung gestellt wird. Gehen diese Typen mit Freude und Begeisterung in ihrer Tätigkeit auf, dann können sie unermüdlich und ohne Unterlass an ihrem Projekt arbeiten und sich bis zur Fertigstellung darauf konzentrieren.

Ein “Nein” des Sakralzentrums jedoch macht die Arbeit zäh und schwierig, dann arbeiten diese Energietypen gegen ihre Gesundheit. Die Energie wird produziert, steht jedoch nicht zur Verfügung und staut sich auf, was langfristig zu Frustration und zum Ausbrennen führt.

Für welche Arten von Tätigkeiten die sakrale Energie zur Verfügung steht, wird maßgeblich über die aktiven Tore und Kanäle des Zentrums vorgegeben.

Ist das Sakralzentrum offen, dann wurdest Du nicht dafür geschaffen, permanent zu arbeiten. (Das heißt nicht, dass Du es nicht kannst.) Du nimmst dann die sakrale Energie aus Deiner Umgebung auf, mit der Du dann auch durchaus arbeiten kannst, hast hierdurch jedoch auch oft das Gefühl, Deine Leistungsfähigkeit beweisen zu müssen. Ein Workaholic hat also nicht unbedingt ein definiertes Sakralzentrum, sondern folgt stattdessen dem trügerischen Bedürfnis, seinen Wert über den maßlosen Aktivitätsdrang zu demonstrieren. Das Ausbrennen ist vorprogrammiert. Das Lernfeld ist hier, die eigenen Grenzen zu erkennen – “genug ist genug”.

Solar Plexus

Solar PlexusDer Solar Plexus ist das Emotionalzentrum, ein Bewusstseinszentrum und gleichzeitig ein starker Motor, der permanent Energie in Form von emotionalen Wellen erzeugt. Wenn es definiert ist, dann ist es auch automatisch Deine innere Autorität.

Die emotionalen Wellen sorgen für Hochs und Tiefs, die ihre Ursache nicht im Außen haben, sondern einfach das energetische Produkt dieses Motors sind. Wenn Du also ein definiertes Solar Plexus hast, dann suche nicht nach den Gründen dafür, dass Du scheinbar wahllos von der Begeisterung in die Trauer fällst und wieder zurück – denn so funktioniert dieser Motor eben. Auch lassen sich diese Emotionen nicht einfach abstellen – der Motor läuft.

Ist das Zentrum bei Dir definiert, dann wirst Du automatisch maßgeblich die Stimmung Deiner Umgebung prägen und die Menschen mal begeistern und mal nach unten ziehen. Wenn Du dies verhindern möchtest, dann teile den Menschen um Dich herum mit, dass Du gerade dieses Hoch oder Tief erlebst, damit sie damit umgehen können. Sei Dir jedoch vor allen Dingen bewusst darüber, dass Du diese Emotionen haben “darfst”, Du musst Dich dafür nicht entschuldigen und Du musst Dich bei einem Tief auch nicht isolieren, um andere zu schützen. Lebe!

Triff aber nach Möglichkeit keine wichtigen Entscheidungen aus der emotionalen Welle heraus. In einem Augenblick verspürst Du ein unbedingtes “Ja”, im nächsten Moment das “Nein”. Warte stattdessen die emotionale Welle ab. (Faustregel: Eine Nacht darüber schlafen.) Wenn die Welle abflaut, entsteht Dein “Moment der Klarheit”, der Dir zur richtigen Entscheidung verhelfen wird.

Menschen mit einem offenen Emotionalzentrum nehmen ihrerseits die Emotionen aus ihrer Umgebung auf und können diese sogar verstärken. Dabei ist ihnen oft gar nicht bewusst, dass dies nicht ihre eigenen Emotionen sind, die sie aufnehmen und wiederspiegeln. Diese äußeren emotionalen Einflüsse können überwältigend sein für diese Menschen, weswegen sie diese gerne verdrängen und “eine Maske aufsetzen”, um keine Belastung für ihre Umgebung zu sein. Sie wollen es oft allen Recht machen, scheuen daher Konflikte und Konfrontationen – mehr als es gut für sie ist. Das Lernfeld ist hier, sich trotz des inneren Unwohlseins diesen Konflikten zu stellen, um sie lösen zu können.

Egozentrum

EgozentrumDas Egozentrum ist der Motor für die Willenskraft. Menschen mit einem definierten Egozentrum haben auch dann ein besonderes Durchhaltevermögen, wenn sie einer Tätigkeit nachgehen, die sie zwar nicht tun wollen, die aber getan werden muss. So können im besonderen Maße auch Ziele verfolgt werden, deren Weg unangenehm ist. Menschen mit einem definierten Ego sind im Normalfall gut in geschäftlichen Bereichen, sie sind sich ihres Wertes bewusst und haben den nötigen Ehrgeiz. Hier liegt aber auch das Bedürniss, Versprechungen und Zusagen unter allen Umständen einzuhalten.

Das Ego stellt sich die Fragen: Was will ich? Was steht mir zu? Wie kann ich das erreichen? Hier liegt der gesunde Egoismus – aber auch der übertriebene Machtanspruch anderen gegenüber, wenn dieses Zentrum nicht im Gleichgewicht ist.

Obwohl dieses Zentrum ein Motor ist, ist es nicht für den dauerhaften Einsatz gedacht. Verfolge Dein Ziel, erreiche es – und ruhe Dich aus, bevor Du das nächste Ziel anvisierst, das nur mit Willenskraft zu erreichen ist. Die meisten Menschen besitzen mehr Motorzentren als nur das Herzzentrum und sollten dann auf deren Energien zurückgreifen. Wenn es jedoch Dein einziger Motor ist, dann teile Dir Deine Ressourcen gut ein und sorge für Erholung zwischendurch. Missachtung der notwendigen Ruhepausen kann Herzprobleme verursachen, auch die Verdauung kann in Mitleidenschaft gezogen werden.

Ebenso wie das Sakralzentrum steht die Energie des Egozentrums nicht wahllos für alle Tätigkeiten zur Verfügung. Erscheint das Ziel nicht lohnenswert, sieht auch das Egozentrum nicht ein, seine Energie hierfür bereitzustellen.

Mit einem offenen Herzzentrum neigen wir dazu, uns ständig beweisen zu müssen. Wir koppeln unseren Selbstwert dann oft an unsere Leistungen – besonders an die, welche einen starken Willensaufwand erfordern. “Gib her, das mache ich auch noch”, ist dann ein ungesunder Leitsatz. Und oftmals handeln wir dann nicht einmal im eigenen Interesse, was dazu führen kann, dass auch eine entsprechende Gegenleistung oder Anerkennung ausbleibt – was wieder dafür sorgt, dass wir uns noch mehr anstrengen. Das Lernfeld ist hier, dass der eigene Wert nicht von unseren Leistungen abhängt und wir auch mal “5 gerade sein lassen” dürfen.

Milzzentrum

MilzzentrumDas Bewusstseinszentrum Milz hat, genau wie das Wurzelzentrum, das Überleben zum Thema. Doch hier geht es um das Überleben in der Interaktion mit dem Außen: Verteidigung gegen äußere Einflüsse, intuitives Erkennen akuter Gefahren, Instinkt.

Hier sitzt das Immunsystem wie auch die innere Stimme, die uns in kritischen Situationen vor Gefahren warnt – auch vor solchen, die wir bewusst noch gar nicht wahrgenommen haben. Denn das Milzzentrum ist unsere ureigenste Körperintelligenz und unser ältestes Überlebenssystem.

Die Warnungen des Milzzentrums sind leise und kommen nur ein einziges Mal. Wir tun gut daran, achtsam zuzuhören und sofort zu reagieren, selbst wenn wir keine Logik in der Warnung erkennen. Unsere Körperintelligenz nimmt unsere Umgebung ungefiltert wahr – unserem Verstand wird nur ein winziger Bruchteil dieser Informationen präsentiert. Wenn unser Milzzentrum definiert ist, dann besitzen wir diese warnende Stimme zuverlässig auf die Art, wie die Kanäle und Tore in ihr definiert sind. Auch ein offenes Milzzentrum kann uns warnen, aber weder zuverlässig noch immer auf die gleiche Weise. Es kann nicht nur vor akuter Lebensgefahr drohen, sondern vor allen Situationen, die uns nicht gut tun.

Hast Du ein Milzzentrum als innere Autorität, lebst Du eher im Hier und Jetzt. Damit bist Du flexibel im Handeln, solange Du Dich nicht an langfristig festgelegten Abmachungen und Projekten orientieren musst. Vermeide diese, wenn möglich.

Ist Dein Milzzentrum offen, bist Du tendenziell nicht der spontane Typ, nicht so intuitiv und mit weniger Instinkt ausgestattet. Achte selbst auf Deine Gesundheit, um nicht dem Risiko ausgesetzt zu sein, eine warnende Stimme zu überhören. Generell musst Du auch darauf achten, Dich von toxischen Beziehungen fern zu halten und von Menschen, die Dir nicht gut tun. Das Lernfeld ist hier, selbst eine Achtsamkeit zu entwickeln, um diese Fallstricke zu umgehen.

G-Zentrum

G-ZentrumDas G-Zentrum ist unser Selbst- und Identitätszentrum, ein innerer Kompass. Hier stellen sich die Fragen: “Wer bin ich?” und “Wo will ich hin im Leben, was ist meine Richtung?”

Es ist das Zentrum des Selbst und der Selbstliebe, es beherbergt zudem 4 der 10 Tore der Liebe. Projektoren können dieses Zentrum sogar als innere Autorität besitzen – eine sanfte Führung, welche Dir ein unvergleichliches inneres Wissen und Gespür beschert.

Hier sitzt der magnetische Monopol; der Chauffeur, der uns durch das Leben manövriert und uns an Aufgaben, an Orte und zu Personen bringt, die gut für uns sind. Ja, tatsächlich sind wir nicht diejenigen, die am Steuer sitzen und den Kurs bestimmen, auch wenn es sich so anfühlt. Wir sind nur der Fahrgast, der vor allem die Fahrt genießen sollte. Allerdings können wir für “Autopannen” sorgen oder für eine reibungslose Fahrt – dies hängt davon ab, ob wir unsere Strategie und innere Autorität leben oder nicht.

Ein offenes G-Zentrum hingegen geht einher mit einer Unsicherheit darüber, wohin es im Leben gehen soll oder wer man nun überhaupt ist in seinem Wesenskern, wenn alle gespielten Rollen einmal wegfallen. So orientiert man sich an Menschen, die einem Richtung und Bewegungsmoment zu verschaffen scheinen. Das Lernfeld ist hier, die Dinge offen auf sich zukommen zu lassen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Dann sind sie wie ein Chamäleon: Sie können überall sein und überall zu Hause sein, ihre Identität selbst bestimmen und alles tun, wonach ihnen das Herz schlägt.

Kehlzentrum

KehlzentrumDie Kehle ist unser Manifestationszentrum, das nicht nur für das gesprochene Wort, sondern für jede Form der Kommunikation und für unser Handeln zuständig ist.

Manifestoren wie auch Manifestierende Generatoren sind dadurch definiert, dass sie ein Motorzentrum mit dem Kehlzentrum verbunden haben. Dadurch sind sie prädestiniert zum Manifestieren; Dinge in die Welt zu bringen, Entwicklungen zu initiieren und voranzutreiben. Und sie können dies alleine und von sich aus, während alle anderen Energietypen hier auf andere Menschen angewiesen sind.

Die Art und Weise der Manifestationsfähigkeiten wird über die Tore und Kanäle festgelegt, die in diesem Zentrum wirken. Sie beantworten die Frage, wie der Energietyp Dinge in die Welt bringen kann, wie er erschaffen und kreieren kann. Die Art und Weise der Kommunikation wird außerdem darüber definiert, mit welchen anderen Energiezentren es verbunden ist.

Damit ein definiertes Kehlzentrum seine volle Kraft entfalten kann, ist es allerdings notwendig, dass die typgerechte Strategie gelebt und der inneren Autorität vertraut wird. Unsicherheiten sowie Druck von innen und von außen können zu unüberlegtem und vorschnellem Initiieren und Kommunizieren verleiten, was nicht die gewünschten Ergebnisse produzieren wird.

Dies ist insbesondere auch für das offene Kehlzentrum wichtig: Nicht dem Druck und der Unsicherheit nachzugeben, ständig sprechen oder handeln zu wollen. Insbesondere nicht, um Aufmerksamkeit auf sich lenken zu wollen, denn dieses Verlangen deutet darauf hin, eher sein Nicht-Selbst zu leben. Das Lernfeld ist hier, auch mal darauf zu warten, nach seiner Meinung gefragt zu werden und nicht zum Selbstzweck im Rampenlicht stehen zu wollen.

Ajna

AjnaDas Ajna ist das Zentrum des Denkens und Verstehens. Hier findet die Informationsverarbeitung statt; die Bildung von logischen Zusammenhängen und Erklärungen, was zu der Entstehung bestimmter Meinungen und Konzepte führt. Es ist (wie Milz und Solar Plexus) ein Bewusstseinszentrum. Zusammen mit dem Kronen- oder Kopfzentrum bildet es den Verstand.

Wenn das Ajna definiert ist, dann ist seine Denkweise fix und festgelegt entsprechend der in ihm aktiven Tore und der mit ihm verbundenen Kanäle. Es ist dann immer aktiv am Denken, immer auf der Suche nach Antworten und malt sich “was wäre, wenn”-Szenarien aus, hinterfragt und zweifelt. Ein solcher Verstand beeinflusst auch andere Menschen über die produzierten Ideen und Gedanken.

Ein offenes Ajna ist im besonderen Maße in der Lage, sich flexibel in die Gedankenwelten anderer Menschen hineinzuversetzen und sich der Denkweise anderer anzupassen oder auch diese zu übernehmen. Gleichzeitig besteht hier aber auch die Gefahr, sich auf die von außen aufgenommenen Denkweisen zu fixieren. Das Lernfeld ist hier, die geistige Flexibilität und unterschiedliche Denk- und Betrachtungsweisen zu bewahren. Auch kann sich hier eine mentale Unsicherheit einstellen, in welcher der eigene Verstand angezweifelt wird, gerade weil dem offenen Ajna eine fixe Arbeitsweise fehlt – die allerdings tatsächlich zur großen Stärke werden kann. Um Deinen mentalen Fokus zu stärken, frage Dich, welche Gedanken und Fragen wirklich wichtig sind für Dein Leben, um die Verstandesleistung nicht mit unnötiger “leerer Denkarbeit” zu beschäftigen.

Ist Dein Ajna-Zentrum mit der Kehle verbunden, dann bist Du stets in der Lage, Deine eigenen Gedanken effektiv zu kommunizieren. Das bedeutet aber nicht, dass Du dies auch ständig tun solltest! Eine korrekte Handlungsweise ist stattdessen, auf eine Einladung zu warten, Dein Gedanken und Sichtweisen mitzuteilen. So ist Dir Aufmerksamkeit gewiss und Deine Aussagen werden bedacht.

Krone / Kopfzentrum

KopfzentrumDas Kronen- oder Kopfzentrum ist Dein Ort der Inspiration. Um neue Gedanken zu entwickeln, werden hier die Dinge in Frage gestellt, neue Lösungswege gesucht. Dies kann jedoch auch zu Verwirrung führen, denn die Krone ist ein Druckzentrum, das uns permanent zum Denken bewegen will. Es sucht die Beschäftigung. Und da ein definiertes Kronenzentrum auch immer mit einem definierten Ajna einhergeht, wird der Druck zum Denken auch hierhin weitergegeben.

Ein definiertes Kopfzentrum ist auch eine Quelle der Inspiration für andere Menschen, Ideen und Sinnfragen werden von hier aus auch an die Außenwelt weitergegeben.

Kopfkino und Gedankenkarussell können überhand nehmen. Sei Dir bewusst, dass die in Dir erzeugten mentalen Szenarien nicht grundsätzlich einen Spiegel der äußeren Realität darstellen, sondern lediglich Gedanken-“Spiele” sind – genieße die Show und nimm den Verstand nicht zu ernst.

Der Verstand ist zwar ein sehr nützliches Werkzeug, ist jedoch nicht dazu gemacht, Entscheidungen zu treffen!

Für Entscheidungen höre auf Deine innere Autorität. Das will geübt sein: Denn nur eine Sekunde später kann sich der Verstand einschalten, verdrängt und übertönt die leise innere Stimme, versucht uns zu überreden, etwas anderes zu tun als wir ansonsten aus dem Inneren entschieden hätten. Und wie oft haben wir schon gesagt: “Hätte ich mal auf mein ursprüngliches Gefühl gehört”?

Nur der Mental-Projektor besitzt die “mentale Autorität”. Aber selbst hier besteht die korrekte Handlungsweise darin, die Ideen und Gedanken mit der Außenwelt zu reflektieren, bevor eine endgültige Entscheidung gefällt wird.

weiterführende Informationen zu den Human Design Zentren

In den Human Design Zentren sind die 64 Tore verortet, die Einfluss darauf haben, auf welche Art und Weise die Zentren arbeiten und Deine einzigartigen Fähigkeiten definieren.

Lies hier den Blogartikel über die Tore.

Blogartikel über die Tore im Human Design

Blogartikel

Tore im Human Design

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