Platon trifft Human Design – die Reise zurück zum Kern

Platon trifft Human Design – die Reise zurück zum Kern

Sieh mal, wie uralt diese Sehnsucht ist, zum Wesenskern zurückzufinden.

1283 Wörter (Lesezeit ca. 6 Minuten)

Platon trifft Human Design – die Reise zurück zum Kern

Wenn wir über Human Design sprechen, klingt das für viele modern, fast futuristisch. Neutrinos, Quantenphysik, Genetik, als käme es aus einer anderen Welt.

Doch die Wurzeln dieser Lehre greifen tief in das, was die Menschheit schon immer bewegt hat. Schon Platon, der alte Denker aus Griechenland, hat über die Seele gesprochen und erstaunlich vieles klingt so, als hätte er bereits den Kern von Human Design geahnt.

Platon: Die Seele erinnert sich

Für Platon ist die Seele unsterblich. Sie lebt vor der Geburt, sie lebt nach dem Tod. Alles Wissen trägt sie in sich, weil sie die reine Welt der Ideen bereits geschaut hat. Wenn wir lernen, so Platon, erinnern wir uns nur wieder an das, was wir längst wissen. Er nannte das Anamnesis, die Wiedererinnerung.

Human Design: Der Quellcode Deines Kerns

Human Design sagt etwas Ähnliches in einer neuen Sprache, Dein energetischer Bauplan, Dein Quellcode -(so nennen wir es bei Human Design Management),- zeigt Dir, wie Du gemeint bist.

Doch durch Erziehung, Konditionierung und gesellschaftliche Prägungen vergisst Du diesen Klang.

Dein Weg ist, Dich zu erinnern, zurückzukehren zum Kern, durch Deine Strategie und Deine innere Autorität (innere Entscheidungsinstanz).

Platon und die Seele

Platon sagt: Deine Seele ist unsterblich, sie kennt die Wahrheit längst, sie hat die reine Ideenwelt schon geschaut. Doch beim Eintritt in den Körper vergisst sie. Leben heißt, sich zu erinnern, durch Erkenntnis, innere Läuterung, Philosophie.

Human Design und der Kern

Nur, durch Konditionierung, Prägungen, Ahnenthemen und äußeren Druck vergisst Du, wie Dein eigener Klang klingt. Dekonditionierung ist nichts anderes als das Erinnern.

Drei Teile der Seele – drei Kräfte im Design

Platon spricht von Vernunft, Mut und Begierde. Human Design übersetzt das energetisch:

  • Vernunft – Kopf- und Ajna-Zentrum: Denken, Erkennen, Deuten
  • Mut/Willenskraft – Ego- und Milz-Zentrum: Durchsetzung, Überleben, Entscheidungskraft
  • Begierde/Triebe – Sakral und Solarplexus: Lust, Hunger, Anziehung, emotionale Wellen

Platon sagt: Harmonie entsteht, wenn die Vernunft lenkt. Human Design sagt: Harmonie entsteht, wenn Du nach Deiner inneren Autorität entscheidest. Klingt nach zwei Sprachen, ist aber derselbe Song.

Hier gehen die Lehren scheinbar auseinander, dies ist aber der damaligen Zeit geschuldet:

Platon sah die Vernunft (Logos) als die führende Instanz. Für ihn war es die Aufgabe der Vernunft, die wilden Pferde – Mut und Begierde – im Zaum zu halten. Wenn der Verstand regiert, entsteht Ordnung, Harmonie, Gerechtigkeit. Kurz: Vernunft = Führung = das Gute.

Human Design sagt etwas anderes. Da ist der Verstand kein Lenker, sondern ein Kommentator. Ein Stimmengewirr, das alles einsortiert, bewertet, erklären will – aber niemals den Weg weist. Warum? Weil er immer nur mit Vergangenheit und Bekanntem arbeitet. Er zieht aus Erinnerungen, Erziehung und Konditionierungen. Also kann er Dich nur dahin bringen, wo Du schon warst. Entscheidung aus dem Kopf hält Dich im Kreisverkehr gefangen.

Im Design liegt die Entscheidungsinstanz woanders: in Deiner inneren Autorität – also Milz, Sakral, Solarplexus, Herz oder G-Zentrum. Der Körper signalisiert die Wahrheit im Jetzt, während der Verstand Geschichten dazu erzählt.

Die Brücke zwischen beiden

Wenn man es zusammennimmt, könnte man sagen:

  • Platon glaubte, die Vernunft bringt Ordnung und führt zur Wahrheit.
  • Human Design sagt: der Verstand kann Ordnung beschreiben, aber nicht führen. Deine wahre Harmonie entsteht erst, wenn Du auf Deine Autorität hörst.

Vielleicht hat Platon den Verstand idealisiert, weil er in seiner Zeit das höchste Gut war: die Philosophie, das Denken. Human Design dagegen setzt nach – es erkennt an, dass das Denken genial ist, aber nicht als Steuermann. Eher als Navigator, der die Karte zeichnet, während Dein inneres Navi (Autorität) den Kurs vorgibt.

Gegenüberstellung

Wenn man es zusammennimmt, könnte man sagen:

  • Platon glaubte, die Vernunft bringt Ordnung und führt zur Wahrheit.
  • Human Design sagt: der Verstand kann Ordnung beschreiben, aber nicht führen. Deine wahre Harmonie entsteht erst, wenn Du auf Deine Autorität hörst.

Vielleicht hat Platon den Verstand idealisiert, weil er in seiner Zeit das höchste Gut war: die Philosophie, das Denken. Human Design dagegen setzt nach – es erkennt an, dass das Denken genial ist, aber nicht als Steuermann. Eher als Navigator, der die Karte zeichnet, während Dein inneres Navi (Autorität) den Kurs vorgibt.

Körper als Gefängnis – oder als Resonanzraum

Platon sieht den Körper oft skeptisch, ein Grab der Seele, eine Fessel.

Human Design dreht das:

Dein Körper ist kein Gefängnis, sondern Dein Frequenzverstärker. Er bringt die Wahrheit der Seele in die Welt.

Die Gefahr bleibt dieselbe, wenn der Verstand das Steuer übernimmt, rennst Du am Kern vorbei.

Die Seelenreise und die Strategie

Platon sagt: Philosophie ist Sterben üben, den Körper transzendieren, um zur Wahrheit zurückzukehren.

Human Design sagt: Strategie und Quellcode sind der Weg, Dich vom Lärm der Welt zu lösen und wieder in Deine ursprüngliche Schwingung zurückzukommen. Beides meint, dass es nicht darum geht, Neues zu lernen, sondern Dich zu erinnern. Erinnern an Deinen Wesenskern.

Platon nannte es Anamnesis, Erinnerung an die Wahrheit.

Human Design nennt es Dekonditionierung, Rückkehr zum Wesenskern.

Zwei Lehren, eine Botschaft:

Deine Seele weiß längst, wer Du bist. Dein Job ist es, Deine Seele in Einklang mit Deinem Leben zu bringen.

Impulsfrage an Dich

An welchen Stellen habe ich schon einmal erlebt, dass etwas in Dir „plötzlich klar“ war, als wäre es längst und immer da gewesen?

Kurzübersicht für Dich

Platon vs. Human Design – Wer führt wirklich?

Thema Platon Human Design
Seele / Wesen Unsterblich, kommt aus der Ideenwelt, trägt alles Wissen bereits in sich Dein Chart zeigt Deinen Quellcode, alles ist in Dir angelegt – Du musst Dich nur erinnern (Dekonditionierung)
Drei Kräfte Vernunft (Logos), Mut (Thymos), Begierde (Epithymia) – Balance = Harmonie Kopf/Ajna (Denken), Ego/Milz (Willenskraft, Schutz), Sakral/Solarplexus (Lust, Emotionen) – Balance durch Strategie und Autorität
Rolle des Verstandes Führende Instanz, soll die anderen Teile bändigen, bringt Ordnung Keine Entscheidungsinstanz – er kommentiert, bewertet, analysiert, aber führt Dich in alte Muster
Wahrer Weg Philosophie: die Vernunft erkennt das Wahre und Gute, die Seele erinnert sich an die Ideenwelt Körperintelligenz: innere Autorität zeigt den Kurs, Verstand darf Beobachter sein
Körperbild Körper ist „Grab“ oder Gefängnis der Seele Körper ist Resonanzraum, Lautsprecher Deiner Frequenz, Schlüssel zur Wahrheit
Ziel Rückkehr zur Ideenwelt, Reinheit durch Denken und Erkenntnis Leben in Deiner Frequenz, Verkörperung Deines Designs, Erinnerung durch Dekonditionierung

Der Verstand ist heute kein verlässlicher Kompass mehr, er ist durchkonditioniert von Erwartungen, Glaubenssätzen und alten Mustern.

Dein Körper dagegen spricht die Sprache der Gegenwart und zeigt Dir den Weg, den kein Kopf je berechnen könnte.

Platon setzte auf die Vernunft, doch in unserer Zeit ist sie das am stärksten konditionierte Feld.

Dein Verstand ist voll mit Stimmen anderer.

Dein Körper ist der einzige Ort, an dem Du Deine eigene, innere Stimme noch klar hören kannst. Wie, das lernst Du in unserer Human Design Ausbildung.

Sich selbst zu kennen, ist die erste aller Wissenschaften (Platon)

Elke Dola, Human Design Management Lehre und Training

Autorin: Elke Dola

Human Design Lehre und Coaching | Human Design Management
Elke zeigt Dir, wie Du Human Design lebst, verstehst und weitergibst.
Lehre, Membership, Praxiswissen und tiefes Bewusstsein.

Spiritueller Maulkorb – reine Bequemlichkeit

Spiritueller Maulkorb – reine Bequemlichkeit

Hör auf, „Beobachten ohne Bewertung“ als höchste Intelligenz zu feiern – wenn Du den Kontext nicht kennst, der dahinter steht.

Unser Gehirn bewertet permanent.

Bewertung ist unser elementares Grundbedürfnis.

886 Wörter, Lesezeit ca. 3 Minuten

Bewertung ist immer auch eine Selbstoffenbarung.

Wenn ich sage „Das gefällt mir“ oder „Das macht mich wütend“, dann lege ich meine innere Wahrheit offen.

Das ist Verbindung. Das ist echt. Ohne Bewertung würdest Du Dich von Deinem Gefühlskörper abkoppeln und zu einem leeren Beobachterauge mutieren. Wozu? Damit Du erleuchtet wirkst?

Klingt für mich eher nach emotionaler Selbstamputation.

Klar, man kann lernen, die Bewertung nicht sofort wie eine Abrissbirne nach draußen zu schleudern.

Man kann einen Moment Stille reinbringen, bevor man spricht oder handelt.

Aber so zu tun, als sei „Nichtbewerten“ das höchste Ideal, ist ein spiritueller Maulkorb.

Es passt mehr zu Robotern als zu Menschen.

Beobachten ist gut. Aber bewerten macht Dich lebendig.

Ohne Bewertung kein Gefühl, ohne Gefühl kein Kontakt, ohne Kontakt kein Leben.

Dieser Satz wird ständig als Weisheit herumgereicht. Klingt erhaben, ist aber lebensfern.

Denn Fakt ist, Dein Gehirn bewertet ununterbrochen. Das ist kein Fehler, das ist Überlebensintelligenz.

Bewertung ist auch kein „Fehler des Egos“, sondern ein Spiegel Deiner Wahrheit.

Jede Bewertung, die Du innerlich abgibst, ist eine Selbstoffenbarung:

„Das macht mich traurig.“
„Das finde ich schön.“
„Das geht mir gegen den Strich.“

Bewertung trennt Dich nicht vom Leben, sie verankert Dich mitten im Leben.

Darum, hör auf, Dich dafür zu schämen, dass Du bewertest.

Es macht Dich menschlich, nahbar und echt.

Bewerten ist kein Mangel an Spiritualität. Bewerten heißt, dass Du lebst, spürst, wahrnimmst.

Dieser Satz des indischen Philosophen wird ständig wie ein Mantra runtergeleiert, als sei er der Gipfel spiritueller Erleuchtung, für mich ist das die blanke Realitätsverweigerung.

Bewertung lässt Dich spüren
das tut gut
das nervt
das ist gefährlich
das macht mich wütend
das will ich mehr

Alles, was Du bewertest, ist kein Makel, es ist Dein sehr wichtiger Kompass.

Das ist Biologie, Evolution, Überlebenscode.

Stell Dir vor, unsere Vorfahren im Busch hätten „nur beobachtet“ ohne zu bewerten, ob da gerade ein Säbelzahntiger angetrottet kommt.

Sie wären sofort gefressen worden.

Wer Dir erzählt, Du sollst „ohne Bewertung“ leben, der predigt Gefühlsamputation. Roboterlogik.

Das ist Fake-Spiri.

Spiritualität, die Dich von Deinen Gefühlen trennt, ist Missbrauch von Sprache.

Echtes Bewusstsein bedeutet nicht, „alles neutral“ zu finden.

Es bedeutet, Deine Bewertungen wahrzunehmen, zu reflektieren und Verantwortung für sie zu übernehmen.

Dieser Klischee-Spruch, der unreflektiert von so vielen einfach übernommen und nachgeplappert wird, klingt nach Erleuchtung, ist aber in Wahrheit einfach nur bequem. Außerdem ist er eine knallharte Bewertung, ein Urteil!

Wenn Du „nur beobachtest“ und alles brav „bewertungsfrei“ hinnimmst, dann musst Du keine Haltung einnehmen.

Du musst Dich nicht positionieren, keinen Standpunkt vertreten, keine Verantwortung übernehmen.

Du kannst in Deiner Wohlfühlblase bleiben und so tun, als stündest Du über den Dingen.

Fortschritt entsteht niemals durch neutrale Beobachtung.

Fortschritt entsteht, wenn Du eine Bewertung triffst und dann handelst.
Bewertung heißt, ich will das eine und das andere nicht.
Ich unterscheide, ich ziehe Grenzen, ich wähle aus.
Ohne das gäbe es keine Ziele, keine Willenskraft, keine Entwicklung.

Das, was Menschen sich innigst wünschen, ist, gesehen zu werden, etwas zu bewirken, zu wachsen und das braucht das genaue Gegenteil, nämlich klare Bewertungen.

Erst wenn Du sagst:
das will ich nicht mehr,
das will ich unbedingt,
das ist falsch für mich,
das ist richtig für mich,

… entsteht diese Kraft, die Dich vorantreibt.

Sie ist ein Ausdruck meiner Wahrnehmung, meiner Haltung, meines Habitus. Das macht mich zum Menschen.

Aber: Fortschritt entsteht nicht durch neutrale Beobachtung. Fortschritt entsteht durch klare Bewertungen.

Bewertung heißt: Ich unterscheide.
Bewertung heißt: Ich ziehe Grenzen.
Bewertung heißt: Ich wähle aus, ich positioniere mich.

Genau dadurch entfaltet sich Willenskraft. Genau dadurch entstehen Ziele, dadurch geschieht Differenzierung, Entwicklung, Wachstum.

Wer alles immer nur „neutral beobachtet“, bleibt Zuschauer.

Wer aber klar sagt:
Das will ich, das will ich nicht, das entspricht meinen Werten oder
das widerspricht mir, der steigt wirklich in die Arena des Lebens.

Und Hand aufs Herz, ist es nicht genau das, wonach wir uns alle sehnen?
Wir wollen gesehen werden, wir wollen wirken, wir wollen gestalten.

Das geht nicht durch Beobachten ohne Bewertung, sondern durch klare Entscheidungen.
Denk mal nur an Social Media, geht überhaupt nicht ohne Bewertung!!!

Eine Like-Bewertung-Daumen nach unten -Bewertung, viele Follower-Bewertung, Proven Expert-Bewertung, Algorithmus-Bewertung, Klicks auf youtube-Bewertung, beim Arzt: gesund, etwas angeschlagen, krank, schwer krank, unheilbar krank-Bewertung, Du entscheidest Dich für ein Programm oder Produkt- Bewertung, schön, hässlich, lieb, sympathisch-alles Bewertungen, Dein Maßstab. Punkt.

Wir alle sind süchtig nach Bewertung, das ist unser aller Ziel, wir wollen die Einzige oder Beste für unseren Schatz sein, die beste Mami der Welt, das intelligenteste Kind haben, die beste Schule fürs Kind finden, den besten Mentor finden, Stiftung Warentest-Bewertung, usw. usw. -auf jeden Fall möchten wir alle etwas Schlechtes vermeiden.

Sag mir, wie willst Du durchs Leben gehen, ohne Bewertung?

Ein Mensch ohne Bewertung ist kein Gestalter, sondern ein Zuschauer.

Ich behaupte: die höchste Form menschlicher Intelligenz ist es, klar Stellung zu beziehen.“

Bewertung ist kein Fehler, sie ist der Motor Deiner Selbstbestimmung.

Es geht darum, dass Du Deine Wahrnehmung ernst nimmst.
Dass Du anerkennst, was Dich triggert, was Dich begeistert, was Dich wütend macht.

Weil genau da Dein Schlüssel liegt, Neutralität lähmt, Bewertung bewegt.

Doch eines fehlt noch zum Abschluss: Krishnamurti meinte diese Aussage ganz anders, als sie in der pseudo-spirituellen Szene gerne missbraucht wird. Der Satz steht nicht für sich allein. Er hat Kontext. Seine Bedeutung erschließt sich über die dazugehörige Rede. Als Schlagzeile wie in einem Klatschblatt hat der Satz keinen Wert, war vom Autoren aber auch nie so gedacht. "Beobachten ohne zu bewerten" ist im entsprechenden Kontext ein Tool zu Weisheit und Bewusstwerdung. Doch so, wie der einzelne Satz herumgereicht und ausgelegt wird, ist er bestenfalls dazu geeignet, Dich in eine Sekte zu ziehen.

Jetzt freue ich mich über Deine Bewertung dieses Artikels, egal, wie sie ausfällt 😊

Elke Dola, Human Design Management Lehre und Training

Autorin: Elke Dola

Human Design Lehre und Coaching | Human Design Management
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Hypervigilanz – wenn Dein System auf Habacht steht, obwohl längst Feierabend ist

Hypervigilanz – wenn Dein System auf Habacht steht, obwohl längst Feierabend ist

Kennst Du das Gefühl, immer „an“ zu sein?

Als würde innerlich jemand auf einem Wachturm stehen, Fernglas in der Hand, bereit, bei jedem Mucks Alarm zu schlagen?

Willkommen in der Welt der Hypervigilanz.

645 Wörter, Lesezeit ca. 3 Minuten

Was ist das überhaupt?

Hypervigilanz bedeutet, dass Dein Nervensystem dauerhaft auf Gefahrenmodus geschaltet ist, selbst wenn objektiv grad gar nichts Bedrohliches passiert.

Es ist, als würde Dein innerer Bodyguard nie Pause machen, obwohl draußen längst alles ruhig ist.

Das ist kein Luxusproblem. Das ist ein Überlebensmodus.

Hypervigilanz entsteht oft dann, wenn Du in Deinem Leben Erfahrungen gemacht hast, in denen echte Unsicherheit, emotionale Verletzung oder Kontrollverlust am Start waren.

Dein System hat gelernt: Achtung, jederzeit kann was passieren, besser vorbereitet sein als überrascht werden.

Klingt klug, oder?

Ist es auch, nur leider kostet es Dich auf Dauer unfassbar viel Energie.

Wie fühlt sich das an?

Du bist ständig „on edge“, spürst unterschwellige Unruhe, reagierst vielleicht überempfindlich auf Reize.

Ein schiefer Blick, eine beiläufige Bemerkung, jemand antwortet Dir nicht sofort – zack, Deine Alarmglocken bimmeln.

Du denkst, es liegt an Dir, aber in Wahrheit will Dein System Dich nur beschützen.
Nur, es verwechselt Gegenwart mit Vergangenheit.

Was steckt dahinter?

Hypervigilanz ist ein Schutzprogramm, kein Persönlichkeitsfehler.

Dein System meint es gut mit Dir.

Es will verhindern, dass Du nochmal verletzt wirst.

Aber wenn Du dauerhaft so läufst, als müsstest Du gleich in den Bunker, dann fehlt Dir die Kraft für echte Verbindung, für Entspannung, für Vertrauen und für all das, was Leben eigentlich ausmacht.

Was kannst Du tun?

Erstmal, erkenne das Muster. Du bist nicht „zu empfindlich“.

Du bist ein Mensch mit einem feinen Radar und dieser Radar hat einfach gelernt, immer auf Empfang zu stehen.

Was Du brauchst, ist nicht Härte, sondern Sicherheit.

In Dir. In Beziehungen. Im Körper.

Du darfst Deinem System langsam zeigen: hey, wir sind jetzt hier. 

Nicht mehr damals. Es ist okay, loszulassen.

Und wenn Du magst, gucken wir da zusammen hin.

Denn genau an dieser Stelle beginnt Heilung.

Nicht durch Kontrolle, sondern durch echtes Fühlen. Und durch ein verdammt gutes Nervensystem-Upgrade.

Ja. Hypervigilanz hat oft ihre Wurzeln in unsicheren Bindungserfahrungen in der Kindheit.

Wenn Du als Kind nicht das Gefühl hattest: ich bin sicher, ich bin gesehen, ich darf einfach sein,
dann lernt Dein System:

Ich muss wachsam sein. Ich muss antizipieren. Ich muss spüren, wie die Stimmung ist… sonst passiert was.

Und schwupps, wird aus dem natürlichen Bedürfnis nach Verbindung ein Scanner-Modus.

Du entwickelst feine Antennen, nicht aus reiner Empathie, sondern aus purer Überlebensnotwendigkeit.

Jetzt zur Verwechslungsgefahr mit Empathie – die ist riesig.

Und tragisch.

Weil Hypervigilanz sich sehr ähnlich anfühlt wie Empathie.

Du spürst Stimmungen im Raum, weißt oft schneller als andere, wie es einem Menschen geht, merkst, wenn was „off“ ist.

Das Problem:
Du spürst nicht aus freiem Herzen, sondern aus innerem Alarm.

Empathie kommt aus Verbindung.
Hypervigilanz kommt aus Angst.

Und ja, das ist bitter zu realisieren.

Du dachtest vielleicht jahrelang, – ich bin einfach hoch empathisch – in Wirklichkeit warst Du hoch alarmiert.

Du warst nicht „nur“ mitfühlend, Du warst im Dauerscan, weil Dein System sich keinen einzigen Kontrollverlust leisten konnte.

Aber weißt Du, was das auch heißt?

Dass Du eine megastarke Fähigkeit entwickelt hast.

Du kannst Räume lesen. Menschen spüren. Atmosphären deuten.

Jetzt darfst Du lernen, das Ganze zu entkoppeln vom Überlebensdruck.

Du darfst Empathie leben, ohne dass sie Dich erschöpft oder auslaugt.
Du darfst fühlen, ohne zu wachen.

Was hilft dabei?

  • Körpersignale unterscheiden lernen: Fühlst Du aus dem Herzen oder aus dem Bauch raus oder zieht sich beim Wahrnehmen sofort was zusammen?
  • Sicherheit üben: In Dir. In Beziehungen.
  • Wenn Du merkst, Du bist im Scan-Modus, kurz aussteigen, durchatmen, zurück zu Dir.
  • Rückverbindung: Du darfst lernen, dass nicht alles, was andere fühlen, Deine Verantwortung ist.

Der Dekonditionierungs-Club – Magie, Mechanik, Magnetismus

Was noch dabei hilft, ist eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, in welcher wir gemeinsam an unseren individuellen Dekonditionierungen arbeiten. Das ist unsere Membership "Magie, Mechanik, Magnetismus".
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Elke Dola, Human Design Management Lehre und Training

Autorin: Elke Dola

Human Design Lehre und Coaching | Human Design Management
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Dein Ausdrucks– und Manifestationszentrum in Aktion

Dein Ausdrucks– und Manifestationszentrum in Aktion

Möchtest Du endlich gehört und wahrgenommen werden?

Diesen Druck loswerden, Aufmerksamkeit erregen zu müssen oder die Angst, übersehen zu werden?

Dann ist dieser Artikel über das Kehlzentrum für Dich genau richtig.

1155 Wörter, Lesezeit ca 4 Minuten

Dein Ausdrucks – und Manifestationszentrum in Aktion

Es ist eines der dynamischsten Energiezentren in Deinem gesamten Design.

Der Ort, an dem Ausdruck geschieht. Hier wird kommuniziert, gesprochen, gesungen, gewirkt, ausgedrückt also auch in Taten umgesetzt, nicht umsonst nennt es sich auch Manifestationszentrum oder Handlungszentrum.

Es ist der Ort, an dem Energie zu Materie wird, geformt wird und so zum Ausdruck Deines Seins wird.

Wenn dieses Zentrum definiert ist, fließt die Ausdruckskraft verlässlich.

Definiert bedeutet

Es gibt mindestens eine feste Verbindung zur Kehle.

Ein Kanal, der kontinuierlich Deine Energie in eine bestimmte Ausdrucksform bringt.

Bei definierten Halszentren ist klar, wie gesprochen wird, was betont wird, welche Stimmlage sich durchsetzt.

Die Stimme hat Wiedererkennungswert.

Sie transportiert die Botschaft aus Deinem Innersten konsistent in die Welt.

Wenn Deine Kehle über den Kanal 17-62 definiert ist, klingt Deine Stimme logisch.

Du formulierst strukturiert, analytisch, präzise.

Du sagst Dinge wie „Ich denke, dass…“, „Meiner Meinung nach…“.

Tor 62 nennt man auch die Stimme des Details. Es liebt Daten. Es benennt, was es sieht.

Tor 17 hingegen ist das Tor der Meinung. Es erkennt Muster. Gemeinsam schaffen sie es, in einer Art zu sprechen, die klar, durchdacht und faktenbasiert ist.

Das ist keine bewusste Entscheidung, es passiert einfach so, weil es Dein Design ist.

Aber wie siehts bei dem undefinierten Kehlzentrum aus?

Erstes Merkmal, es hat keine feste Ausdrucksform.

Keine klare, durchgängige Stimme. Keinen Pfad, der Deine Energie direkt zur Kehle bringt.

Das kann sich für andere manchmal sprunghaft oder schwer greifbar anfühlen. Für Dich selbst jedoch birgt es eine riesige Weisheit, denn Du bist wandelbar, Du nimmst auf, verstärkst, reflektierst.

Ein undefiniertes Kehlzentrum funktioniert wie ein Resonanzraum.

Du sprichst nicht aus Dir heraus, sondern antwortest auf die Energie um Dich herum.

Du fühlst, was unausgesprochen im Raum steht, nimmst Stimmen auf, spiegelst Tonlagen, redest in der Sprache Deiner Umgebung.

Genau das ist Deine Gabe. Du sprichst oft das aus, was andere nicht sagen konnten.

Die Kehrseite?

Du kannst einen hohen Druck empfinden, Dich äußern zu müssen.

Etwas sagen zu müssen. Du fühlst vielleicht, dass Du Dich bemerkbar machen musst, um gehört zu werden.

Diese innere Unruhe ist das sogenannte Nicht-Selbst-Thema, der Ghost-Code des Kehlzentrums.

Der Druck, Aufmerksamkeit zu bekommen. Der Impuls, zu reden, nur damit es nicht still ist.

Das Druckgefühl, übersehen zu werden, wenn Du schweigst.

Doch Deine Weisheit liegt genau dort, im Abwarten.

Im Raum halten und Zuhören.

Wenn Deine Strategie Dich ruft, wirst Du sprechen und genau dann

trifft Deine Stimme mitten ins Herz.

Menschen mit undefinierter Kehle haben oft „Mic Drop“-Momente.

Kurze, klare Sätze, die alles sagen. Die ein Gespräch wenden, Wahrheit bringen, ohne viel Tamtam.

Ein undefiniertes Kehlzentrum bedeutet nicht, dass Du leise sein musst.

Es bedeutet, dass Deine Weisheit in der Stille wohnt. In der Auswahl und der Frequenz Deiner Worte.

Du kannst für andere sprechen, wenn sie selbst keine Worte finden oder sich nicht zu sprechen trauen oder sich einfach schlecht ausdrücken.

Du wirst zum Fürsprecher, zum Sprachrohr, zur Übersetzerin des Unsichtbaren.

Herausforderungen und Konditionierung

Das zentrale Nicht-Selbst-Thema des undefinierten Kehlzentrums ist das Bedürfnis, Aufmerksamkeit zu bekommen. Manchmal spürst Du vielleicht Druck, etwas sagen oder leisten zu müssen, um wahrgenommen zu werden, zum Beispiel, indem Du viel redest oder versuchst, die Aufmerksamkeit auf Dich zu ziehen.

Worauf Du achten darfst

  • achte auf den Druck zu reden. Lass ihn da sein, aber handle nicht reflexhaft.
  • Wähle Deine Worte, wenn Du spürst, dass der Moment reif ist. Du erkennst ihn intuitiv.
  • Sei aufmerksam gegenüber Deinem Sprachstil, ist das Deine eigene Stimme oder die eines anderen?
  • Erkenne Deine Fähigkeit, tiefer zu hören. Du spürst, wer ehrlich spricht. Wer sich verstellt. Wer sich verliert.
    Du brauchst kein Dauermikro. Keine Bühne. Keine Selbstinszenierung.

Wenn Du sprichst, wirkt es. Deine Worte finden ihren Weg, wenn sie echt sind.

Nicht geformt, um zu gefallen, aber geerdet in der Weisheit Deiner Offenheit.

Du bist nicht dafür gemacht, ständig zu senden.

Du bist ein Spiegel, eine Klangschale. Sogar ein Verstärker, wenn Du sprichst, dann mit Tiefe.

Wirkung braucht keine Dauer. Wirkung braucht Wahrheit.

Also lausche. Fühle. Sprich, wenn es fließt.

Du bist Stimme. Du bist Frequenz. Du bist Raum für das, was gesagt werden will.

Und das ist mehr als genug, wenn Du Deinem Kehlzentrum und Deiner Strategie vertraust. Du bist ein echtes Kommunikationstalent, wenn Du Dir erlaubst, flexibel zu bleiben, den passenden Zeitpunkt für Deinen Ausdruck zu finden und Deiner Intuition zu vertrauen. So kannst Du Botschaften vermitteln, die sonst im Raum bleiben würden und bist oft die Stimme für Menschen oder Themen, die sonst ungehört bleiben.

Die Stimmen des Kehlzentrums – Ausdrucksweisen und Bedeutungen

Im Human Design werden jedem Kanal, der im Kehlzentrum endet, besondere Ausdrucksformen („Stimmen“) zugeordnet. Diese Stimmen spiegeln wider, wie Energie durch Worte oder Handlungen nach außen gebracht wird. Jedes Tor rund um die Kehle hat seine eigene typische Aussage, die in Gesprächen ganz charakteristisch auftauchen kann, bewusst oder unbewusst.

Für die praktische Anwendung liste ich Dir hier die einzelnen Ausdrucksweisen des gesamten Kehlzentrums auf:

Tor Typische Stimme Bedeutung im Ausdruck
16 "Ich experimentiere" Begeisterung, Talent, Ausdruck durch Übung
20 "Ich bin jetzt" Präsenz, im Moment sein, spontaner Selbstausdruck
23 "Ich weiß" Klarheit, neue Erkenntnisse verständlich machen
31 "Ich führe" Führung, andere lenken, Einfluss nehmen
33 "Ich erinnere mich" Rückblick, aus Erfahrung sprechen
35 "Ich habe erlebt" Teilen von Erfahrungen, Wandel berichten
45 "Ich habe" Besitz, Einfluss, „Herr/in im Haus“-Energie
56 "Ich erzähle" Geschichten, Inspiration, Visonen mitteilen
62 "Ich denke" Präzise Details, Benennung, analytische Sprache
8 "Ich kann einen Beitrag leisten" Individualität in der Übermittlung
12 "Ich will es versuchen" Vorsichtiger, selektiver Selbstausdruck
10 "Ich bin" Authentizität, Selbstausdruck durch Tun (wenn mit Kehle verbunden)
7 "Ich leite" Lenken im gemeinschaftlichen Kontext
1 "Ich drücke mich kreativ aus" Individualität und kreative Ausstrahlung

Was bedeutet das für Dich?

Dein Ausdruck richtet sich nach den Toren und Kanälen, die (dauerhaft oder zeitweise) in Deinem Chart offen oder definiert sind.

Mit einem undefinierten Kehlzentrum variieren diese Stimmen je nach Umfeld und Situation. Du kannst heute die motivierende Stimme von „Ich erzähle“, morgen die analytische Stimme von „Ich denke“, übermorgen die Führung („Ich führe“) zum Ausdruck bringen.

Die „Stimmen“ sind Wegweiser für das, was in Dir oder auch im Raum gehört werden will – oder was Du für andere lebendig machen kannst.

Beobachte einfach mal, wie und mit welchen Worten Du Dich ausdrückst, wenn Du Dich wohlfühlst und wie es sich vielleicht verändert, wenn Du unter anderen Menschen bist oder in ungewohnten Situationen. Manchmal taucht ein Impuls ganz von allein auf.

(„Ich weiß …“, „Ich führe …“, „Ich erzähle …“) – das ist die Energie einer bestimmten Kehltor-Stimme, die gerade durch Dich spricht.

Wenn Du Dein eigenes Chart kennst, schaue, mit welchen Toren Dein Kehlzentrum (eventuell) aktiv ist, diese Stimmen kommen bei Dir häufig und kraftvoller durch.

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Elke Dola, Human Design Management Lehre und Training

Autorin: Elke Dola

Human Design Lehre und Coaching | Human Design Management
Elke zeigt Dir, wie Du Human Design lebst, verstehst und weitergibst.
Lehre, Membership, Praxiswissen und tiefes Bewusstsein.

Warum Human Design bei Dir (noch) nicht wirkt – und was Dir niemand sagt

Warum Human Design bei Dir (noch) nicht wirkt – und was Dir niemand sagt

Viele Menschen, die sich brennend dafür interessieren, googlen Infos ohne Ende, lesen und inhalieren alles Material, können aber natürlich nicht readen, nicht in ein Chart eindringen, es nicht zusammenführen, nicht interpretieren, keine Reise draus gestalten und auch nicht die tieferen Schichten des energetischen Abdrucks auslesen.

Sie können es weder psychologisch, noch metaphysisch noch logisch, noch empathisch und schon gar nicht biophysisch oder auf Genebene analysieren.

Dann halten sie es für wertlos.

Oder für zu kompliziert.

Und geben auf.

Oder machen es sogar schlecht.

Schlimmstenfalls geben sie selbst Readings, weil sie sich ja schon soooooooooo lange belesen haben und sich schon Jahre damit beschäftigen, eine Ausbildung halten sie nicht für nötig, schließlich haben sie schon einige Freebies und Gratiswebinare besucht.

Das ist alles prima, nur Readen heißt nicht, irgendwo ablesen was der Hundertste vom Tausendsten abgeschrieben hat. Das ist betreutes Lesen, aber kein Reading.

Sie sind aber keineswegs zu dumm dafür, es ist nur einfach so, dass das Lesen der Atomphysik Dich nicht zu einer Koryphäe macht, auch nicht das 100. Buch oder Googleerlebnis kann Dich dazu machen.

Stelle es Dir so vor, Du liest ein Buch in einer Fremdsprache, weil Du sie erlernen möchtest, Du paukst die Vokabeln, die gängigsten Redewendungen, die Höflichkeitsformen, einfach alles! Du besuchst VHS Kurse. Du beherrschst Bitte, Danke, die Begrüßungen und kannst Dir 会席料理 bestellen.

Irgendwie hast Du Dich da durchgewurschelt.

Perfekt – aber nun bist Du in dem Land und stellst fest, ein Jahr lernen hat nichts gebracht, warum nicht?

Weil Du Dir theoretisches Wissen angeeignet hast. Aber Du weißt nicht, wie es ausgesprochen wird. Worauf die Betonung liegt. Was die Umgangssprache ist. Die wenigsten Menschen sprechen so, wie es in Lehrbüchern steht, das machen wir in D-Land auch nicht und dann kommen noch die ortsüblichen Redewendungen hinzu. Erkläre mal einem Libanesen, was es bedeutet wenn wir sagen: wenn´s dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis. Das kann er nicht verstehen, selbst wenn er jedes Wort einzeln davon durchaus erlernt hat.

Widersprüchliche Informationen aus verschiedensten Human Design Quellen, in denen einer vom anderen kopiert hat und ungeprüft nachplappert, machen es obendrein wirklich nicht einfacher.

Du hast Dir vielleicht unfassbar viel Wissen angeeignet.

Breit und noch breiter recherchiert.

Aber was nutzt es Dir?

Es ist so, als würdest Du Dir 100 Formeln anschauen und sie dann auswendig lernen.

Okay, super, Du kannst Formeln auswendig aufsagen , nur…

berechnen kannst Du sie immer noch nicht.

Und das ist der Grund, warum nur wenige Transformation durch Human Design erfahren werden.

Das ist alles.

Derzeit gibt es kein schnelleres und vor allem kein präziseres Tool zur Transformation als Human Design.

Es muss verinnerlicht werden, es muss verkörpert werden und auch und gerade, wenn es Dir nicht gut geht, Du Stolpersteine in Deinem Leben hast, immer wieder an die falschen Partner oder Jobs gerätst. Dein Kind Dich zur Verzweiflung bringt, Du immer noch nicht weißt, wie man viel Geld verdient, obschon Du so viele Expertisen hast und so viele Erfahrungen.

Immer wieder tappst Du in die ewig gleichen Fallen und weißt nicht, wie Du das ändern kannst. Du ziehst Menschen in Dein Leben, die Deine Energie absaugen, die Dich um Unterstützung bitten, um Geld, Arbeitskraft oder wochenlangen Trost, Dich aber, wenn es ihnen wieder besser geht, fallen lassen.

Gerade dann darfst Du Dich an Deine Entscheidungsinstanz, an Deine innere Stimme und an die Strategie halten, die das Universum für Dich bereitgestellt hat, die Anwendung dessen muss Dir erklärt werden, darauf kommt es an.

Lässt Du Dich immer noch durch vermeintlich kleine falsche Entscheidungen aus dem Gleichgewicht bringen?

Manches Mal rennst Du sehenden Augen mitten ins Chaos.

Nach dem Motto: och, einmal kann ich ja gegen mein wahres Selbst, gegen meine Bestimmung handeln, wird schon nicht schaden, wird schon gutgehen.

Das ist so wie 5 Jahre lang kein Alkohol trinken und dann zu glauben, och, ein Schlückchen wird schon nicht schaden.

DOCH, verdammt nochmal, doch.

Du verrätst damit Dich, Deine Seele, den Seelenplan, Dein Herz, Deine Werte, Deinen Lebensplan, den Du doch transformieren willst.

Hör auf damit!

Wenn Du ein sakraler Energietyp bist, also ein manifestierender Generator oder ein klassischer Generator, dann kennst Du das.

Deine sakrale Stimme kreischt geradezu Nein und Du hörst Dich selbst gerade ein Ja aussprechen.

Wieder mal hast Du Dich in den Funktionsmodus begeben, wieder mal nur funktioniert, wieder mal alle und alles wichtiger genommen als Dich selbst.

Super, Dein Herz weint, Deine Seele glaubt allmählich, sie sei doch in den falschen Körper geschlüpft und schickt Dir als Hinweis mal eine Krankheit oder einen kleinen Haushaltsunfall, auf jeden Fall setzt sie Dich kurz mal schachmatt.

Damit Du über Dich nachdenkst.

Für wen opferst Du Dich auf?

Glaubst Du ernsthaft, das würde jemand bemerken oder gar anerkennen?

Sorry, das ist Hoffnungsmarketing. Wie oft möchtest Du das denn noch erleben?

Für die anderen ist es längst normal, dass Du ja eh Ja sagen wirst, nix Besonderes. Machste ja immer.

Hier mal die drei Energietypen, die den meisten Struggle mit sich selbst haben:

Projektoren

Na, wieder mal nur auf der Jagd nach Anerkennung?

Halloooooooooooooo, hier ich, Aufmerksamkeit bitte…klar helfe ich Dir, nein, es macht mir nichts aus, nein ich schaffe das schon, mach Dir um mich keine Sorgen, ich kriege das hin. Kommt Dir das bekannt vor?

Es funktioniert so nicht, jetzt nicht, morgen nicht, niemals.

Das wirkt auf andere bedürftig, wie ein kleines Kind, dass aufstampft und quengelt, bis es endlich mit irgendwas abgespeist wird, nur damit es endlich Ruhe gibt.

Willst Du das?

Oder möchtest Du endlich wirklich wahrgenommen und ernst genommen werden?

Du wirst es nicht erreichen, indem Du noch mehr tust, was andere von Dir erwarten oder gewohnt sind.

Deine Transformation liegt eindeutig im Nein sagen.

Nicht immer zur Stelle sein, sollte Dein neues Lebensmotto sein.

Deine Angst, dass die anderen Dich dann nicht mehr liebhaben, ist berechtigt.

Aber was tust Du Dir damit an?

Willst Du immer nur ein Erfüllungsgehilfe für die Forderungen der anderen sein?

Willst Du Dir noch lange all die Dinge gefallen lassen, die andere auf Dich projizieren?

Willst Du der ewige Sündenbock sein, der nach einem einzigen Nein welches auf tausende Jas ausgesprochen wurde - „raus“ ist aus dem Spiel?

Dein Ernst? Dann einfach weitermachen wie bisher.

Wenn Du aber ein Transformer sein möchtest, der es wirklich leid ist, immer nur lieb Kind zu spielen, egal wie es Dir gerade geht, dann sei nicht ständig verfügbar.

Raritäten sind wertvoll, nicht das, was immer abrufbar ist.

Mach es wie gute Verkäufer, mach Dich interessant durch Abwesenheit, durch Verknappung, durch zeitlich begrenzte Verfügbarkeit, durch Extras, die nicht jedem zur Verfügung stehen.

Du bist keine Ausführung ab Werk, Du bist die Sonderausstattung, also hör auf Dich beliebig zu machen.

Wollen die Menschen mehr von Dir, müssen sie einen Energieausgleich vornehmen, zumindest energetisch oder durch Loyalität oder Danke sagen, whatever, aber es muss ausbalanciert werden.

Denk mal drüber nach.

Wann immer Du sagst: och, war doch kein Thema, war auch gar nicht schwer.

Nö, macht mir nix aus.

Passt schon, krieg ich hin… schmälerst Du den Wert Deines Seins und Deiner Unterstützung. Du machst Dich wieder mal selbst klein und Deine Wertigkeit sinkt. Da andere nicht das Gefühl haben, dass es auch für Dich ein Aufwand war, oder Du es zeitlich erst möglich machen musstest, werden sie weder Deine Unterstützung zu schätzen wissen und schon gar nicht Deine Zeit, denn schließlich ist es ja für Dich alles überhaupt gar kein Problem und gerne machst es ja auch noch (ja, dann…)

Wenn Du Dich nicht so wichtig nimmst, warum sollten andere es tun?

Du gibst ihnen doch das Gefühl, dass das alles für Dich eine Kleinigkeit ist, während Du in Wahrheit auf dem Zahnfleisch läufst und dabei noch lieb lächelst.

Warum tust Du das? Was willst Du damit erreichen?

Ist es wichtig, dass Dich jeder lieb und nett und sympathisch findet?

Du bist jetzt erwachsen, Du brauchst das nicht mehr von jedem Hans und Franz.

Wer auch immer Deinen Selbstwert gedimmt hat, das ist Vergangenheit.

Nun kümmere Dich um Deine Zukunft und Gegenwart.

Du hast genug Erkenntnisse in Deinem Leben gesammelt, Du bist lebensfähig, kannst arbeiten für zwei, bist effektiv und effizient, stark und bodenständig, außerdem – wie jeder Projektor- mit mindestens einer Hellfähigkeit ausgestattet,- serienmäßig ab Werk, nutze das, finde es heraus.

Am einfachsten geht das mit einem Reading.

Wenn Du Dich und Dein Leben transformieren möchtest, dann beginne auch bei Dir.

JETZT!

Hör auf Ausreden zu suchen, Du hast es nie gelernt, für Dich etwas einzufordern oder Geld für Dinge auszugeben, die nur Dir allein etwas bringen.

Gönn Dir das endlich.

Energietyp Manifestor im Human Design

Du weißt, dass Du manifestieren kannst, schnell, leicht und einfach!

So gut, dass Du selbst immer wieder staunst.

Du brauchst noch nicht einmal Rituale dafür.

Der brennende Wunsch reicht dafür völlig aus.

Deine Gedankenwelt transformiert Wünsche in Materie, Du hast es oft genug erlebt.

Wird Zeit daran zu glauben.

NEIN, es waren keine Zufälle.

Niemals.

Nicht ein Ding davon.

Intuitiv hast Du alles richtig gemacht und nein, die anderen haben Dich deshalb nicht lieb. Ganz im Gegenteil, sie unterstellen Dir kalt, unnahbar, ja arrogant zu sein und mit Verlauf, das kannst Du sein. Kommt drauf an, wer Dein Gegenüber ist.

Jetzt stell Dir aber mal vor, Du könntest weiterhin alles manifestieren und andere würden Dich dafür feiern, Dich sogar unterstützen, na wie wär das?

Dafür gibt es Knöpfe in Deiner energetischen Blaupause, Chart genannt, die Du nur drücken musst. Und das kannst Du nur, wenn Du sie kennst.

Wenn Du die falschen Knöpfe drückst, dann verwechselt Du Bremspedal mit Gaspedal und wuuuuuuums. Alles im Eimer.

Energietyp Reflektor im Human Design

Ich kenne einige Reflektoren, die ihr Leben lang dachten, etwas sei mit ihnen nicht in Ordnung. Sie seien auf dem falschen Planeten gelandet. Sie schienen nirgendwo hinein zu passen. Eckten an, verstanden Mensch und Welt nicht mehr.

Jeder versuchte sie gleichzuschalten ,bis die armen Reflektoren sich endgültig selbst verloren hatten. Sie wußten einfach nicht mehr, wer sie waren oder sind.

Erst in einem Reading haben sie erfahren, welch mystische, weise Typen sie sind, dass sie eine Hochbegabung haben, die sie als solche nicht anerkennen konnten, einfach, weil es ja ihr Normal ist.

Diese erstaunten, freudigen Augen, wenn sie erfahren, dass sie Reflektoren sind, mystische Spiegel mit einer besonderen Anbindung an das höchste Selbst, ans Universum und ihnen plötzlich klar wird, wer sie wirklich sind…

und vor allem, wie sie funktionieren und zwar „werkseitig“. Das ist für den Reader beglückend und für den „Ausgelesenen“ höchst befreiend.

Endlich zu erfahren, dass sie absolut richtig sind und auch absolut in der richtigen Welt, weil sie nun ihren Seelen- und Lebensplan kennen, den Grund ihrer Inkarnation.

Die brutale Wahrheit...

...ist, die meisten Human-Design-Ressourcen und Reader bringen Dir nicht bei, WIE Du das erreichst.

Sie führen Dich durch ein rein technisches Chart. Nicht schlecht für den Anfang aber dann? Was tust Du nun mit den Infos?

Wie bei einem Seminar, ja klar, danke, alles gut, war nett und morgen schon lebst Du wieder Deinen althergebrachten Alltag und in Deinem Leben verändert sich nichts, rein gar nichts.

Was Dir fehlt ist das WAS und das WIE.

Sie faseln davon, dass Du Deine Strategie und Autorität befolgen sollst (hä?).

Während Dein Verstand noch versucht, sich logisch zurecht zu finden, geht’s schon weiter zu den Variablen.

Das Wort hast Du nie vorher gehört und nun wird Dir in 6 Sätzen erklärt wie Du denkst, wie Du die Welt siehst und das Du ein Quad Right bist.

Dein Kopf raucht, Du verstehst nur Bahnhof.

Die Variablen sind eine extra Ausbildung und es dauert Jahre, bis man sie durchdrungen hat. Niemand kann sie in 6 Sätzen erklären und schon gar nicht jemandem verständlich machen.

Sie reichen bis tief in Deinen genetischen Code (DNA) und jede Aminosäure hinein. Hier sind wir in der Biochemie.

Sie reden vom Not-Self-Theme, allein diese Bezeichnung ist schon falsch aber sagen Dir nicht, wie Du von hier an Deinen Wesenskern gelangst.

Zu guter Letzt hast Du nun endgültig das Gefühl, dass Du kaputt bist, repariert werden musst und das ist das Gegenteil von korrekten Human Design Readings.

Sie sagen Dir, solange Du in Deinem Nicht-Selbst unterwegs bist, kannst Du Deinen Lebensplan, -sinn -und -zweck nicht erfüllen, jau danke dafür.

Und nun?

Genau, wie das geht erfährst Du nicht.

Wenn das die Spirale ist, in der Du Dich befindest, kannst Du die wahre Magie des Human Designs natürlich nicht nutzen.

Du musst wissen, wie Du auf Dich ausgerichtete Entscheidungen treffen kannst, auch wenn es schwer ist und beinah alles dagegen spricht.

Selbst inmitten von nervtötenden Jobs, schreienden Kleinkindern, Partnern, die Dich nicht verstehen, oder der Angst, dass Du zu viel bist - oder nicht genug.

Niemand hat Dir beigebracht, dass Du es wert bist, Dich für DICH zu entscheiden.

  • Stattdessen wurde Dir erzählt, was zu tun musst um
    Menschen zu gefallen
  • sich zu unterwerfen, wenn es anderen nicht gefällt
  • Deine wahren Gefühle zu unterdrücken
  • Deinen Wert zu verdienen
  • Dein Licht zu dimmen
  • Deine Bescheidenheit zu zeigen
  • nicht zu versagen
  • um von allen geliebt zu werden
  • niemandem zu widersprechen

Natürlich ist das die Art und Weise in der Du Dich heute präsentierst, wie Du Dich zeigst. Aber fragst Du Dich auch mal, ob Dir das eigentlich gefällt? Oder tust Du es, weil Du es immer getan hast ohne es einmal zu beleuchten?

Hast Du mit Ja geantwortet? Okay, das ist keine persönliche Schwäche.

Es ist eine Konditionierung. Und Du kannst sie gehen lassen.

Human Design gibt Dir das WAS und WO Deiner Imprints,
aber noch wichtiger ist, dass es Dir das WIE des Überschreibens gibt.

Human Design transformiert nicht...

...wenn Du nur gefährliches Halbwissen besitzt – oder noch schlimmer, Dein Reader!

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Autorin: Elke Dola

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